Wieviel Wasser braucht mein Hund?

Bayern steht mittlerweile unter einer großen Hitzewelle. Bis zu 40 Grad werden vorhergesagt und da ist für uns Menschen klar – wir müssen viel trinken!

Aber nicht nur für uns ist das Trinkverhalten bei heißen Temperaturen wichtig, sondern auch für unserer Hunde. Daher braucht ein Hund natürlich mehr Wasserzufuhr an sehr heißen Tagen wie an Tagen, wo es kühler ist.

Aber wieviel Wasser am Tag benötigen denn Hunde nun genau?

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Eine ausreichende Wasserzufuhrt ist nur wichtig dafür, damit der Hund nicht austrocknet und mit diesem seine Körpertemperatur regulieren kann, sondern das Wasser regelt im Hundekörper noch viel mehr. So benötigt der Vierbeiner es, um die Futterbestandteile in seinem Verdauungstrakt aufzulösen, die Nährstoffe in die Blutbahn weiter zu befördern und es ist maßgeblich dafür verantwortlich, dass der Stoffwechsel des Hundes reibungslos funktioniert.

Der genaue Wasserhaushalt eines Hundes ist von bestimmten Faktoren abhängig.
So benötigt natürlich ein großer Hund weitaus mehr Flüssigkeit aus seine kleineren Vertreter. Auch hängt es davon ab, welche Art der Fütterung gewählt wurde. Wird der Hund also ausschließlich mit Trockenfutter versorgt, ist der Wasserhaushalt den er zu sich nehmen sollte natürlich größer als bei anderen Futtermitteln. Auch die Art der Aktivität spielt eine große Rolle. So benötigen Hunde, die sich körperlich anstrengen natürlich auch mehr Wasser. Zu guter Letzt spielt in jedem Fall die Außentemperatur eine wichtige Rolle beim Wasserverbrauch. So benötigt ein Hund an heißen Tagen – auch ohne große körperliche Anstrengung mehr Wasser als an Tagen, an denen es kühler ist.

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Der Wasserbedarf für den jeweiligen Hund lässt sich somit auch ganz einfach berechnen.
Geht man also von einer Normaltemperatur von rund 20 Grad aus, benötigt ein Hund ca 40 bis 100 ml pro Kilogramm Körpergewicht am Tag (gerechnet ohne körperliche Belastung). Bei der Fütterung von aussließlich Nassfutter oder Barf, reduziert sich dieser Wert um rund 20 bis 50 ml pro Kilo Körpergewicht des selben Hundes, da in diesen Futtervariationen mehr Feuchtigkeit enthalten ist und er Hund diese bereits mit seiner Nahrung mit aufnimmt.

Steigt jetzt der Aktivitätsgrad des Hundes und, wie es jetzt gerade der Fall ist, auch die Außentemperatur, steigt natürlich auch der Wasserbedarf. So benötigt z.b. ein Hund von 30 Kilo bei Belastung und anstehender Hitze um die 900 ml Wasser pro Kilogramm!

Der jeweilige Wasserbedarf muss also zwingend den Gegebenheiten wie Hitze und körperlicher Belastung angepasst werden, damit der Hund keinen Schaden davon trägt.

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Was aber tun, wenn der eigene Hund zu wenig trinkt?
Viele Hundehalter haben das Problem, dass der eigene Hund unzureichend viel trinkt. Dies kann dann gefährlich werden, sofern er das Wasser durch die hohen Außentemperaturen dringend benötigt.

Die meisten Hunde trinken ca eine Stunde nach der Futteraufnahme am Meisten, da sie mit der aufgenommenen Flüssigkeit den Nahrungsbrei im Darm besser verarbeiten können. Jetzt wo es so heiß ist, sollte dem Hund natürlich nach jedem Spaziergang frisches Wasser angeboten werden. Trinkt ein Hund Zuhause auffällig wenig, liegt es nicht selten am zu kalkhaltigem Wasser welches aus der Leitung kommt. Hier empfiehlt es sich, das Wasser vorher abzukochen und im Anschluss abgekühlt erneut anzubieten. Auch die Zugabe von etwas Fleischbrühe oder Karottensaft ins Wasser kann die Lust auf das Wasser deutlich steigern und dafür sorgen, dass der Hund mehr trinkt.

Trinkt der Hund bei hohen Temperaturen gepaart mit einem langen Spaziergang oder gar körperlicher Anstrengung zu wenig kommt es nicht selten vor, dass er dehydriert.

Die Dehydrierung tritt sehr häufig bei Hunden auf, und sie kann zu großen Komplikationen führen, wenn ihre Anzeichen nicht schnell erkannt werden.
Symptome einer Dehydration sind eine

  • Allgemeine Abgeschlagenheit des Hundes
  • starkes übermäßiges Hecheln mit flacher Atmung
  • ein sehr heißes Rückenfell
  • trockene und blasse Schleimhäute
  • seine Hautelastizität ist schlecht
  • er beginnt sich zu Übergeben

In diesen Fällen sollte sofort ein Tierarzt kontaktiert werden da eine Dehydration bis zum Tode des Tieres führen kann.

 

 

 

 

 

 

 

 

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